Quellennennung (Attribution)
Quellennennung heisst, den Rechteinhaber lizenzierten Materials so zu nennen, wie es die Lizenz vorschreibt.
Worum es geht
Credits ehren die Crew, die Quellennennung erfuellt eine Lizenz. Creative-Commons-Material, Archivbilder, manche Stock-Bibliotheken und etliche Schriften erlauben die Nutzung nur, wenn die Quelle in vorgeschriebener Form und an vorgeschriebener Stelle genannt wird — Endcard, Videobeschreibung, Impressumsseite. Fehlt sie, entfaellt die Erlaubnis, und aus dem fertigen Film wird nach der Veroeffentlichung ein Rechtsproblem. Praktikabel ist ein Lizenzregister waehrend der Post: Asset, Quelle, Lizenztyp, geforderter Wortlaut, Ort der Nennung. Die genauen Pflichten beim Lizenzgeber pruefen, denn die Bedingungen unterscheiden sich je Anbieter.
Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.
Was hier anders läuft
Konkret heißt das in der Planung:
- Wortlaut und Ort gibt die Lizenz vor, nicht der Geschmack — eine Nennung in der Beschreibung ersetzt keine Bildnennung
- Waehrend des Schnitts ein Register fuehren: Asset, Quelle, Lizenz, geforderte Credit-Zeile, Ort der Nennung
- Die Pflicht wandert mit dem Material: Jede Weiterverwendung und jede Kurzfassung traegt sie erneut
Mit TillyGen
TillyGen fuehrt geplante Assets und Lizenzen neben dem Shotplan mit — die Nennungspflichten stehen fest, bevor die Post beginnt.
Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.
Häufige Fragen
Ist die Quellennennung dasselbe wie ein Credit im Film?
Nein. Ein Credit nennt die Crew aus Kulanz oder Vertrag; die Quellennennung ist Bedingung einer Lizenz. Faellt sie weg, kann das Nutzungsrecht am Material komplett entfallen.
Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?
Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.
Lassen sich die Ergebnisse exportieren?
Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.