TillyGen und Google Kalender

Ein Drehtag, der nicht im Kalender steht, kollidiert irgendwann mit einem Zahnarzttermin. Der Google Kalender macht den Drehplan dort sichtbar, wo Menschen ihre Woche wirklich planen.

Worum es geht

Im Google Kalender wohnt die Verfügbarkeit von Teams auf Google Workspace: geteilte Kalender pro Team, Einladungen mit Zu- und Absage, die Frei-belegt-Ansicht, die zeigt, wer den vorgeschlagenen Tag überhaupt kann. Im Produktionsworkflow spielt er zwei Momente: In der Vorbereitung beantwortet er die Machbarkeitsfrage — welche der Kandidaten-Drehtage den Kontakt mit den Kalendern der Crew überleben. Steht der Drehplan in TillyGen fest, wandern die bestätigten Tage in einen geteilten Produktionskalender — als Termine eingetragen oder über den CSV-Import des Google Kalenders — damit jede Crew-Woche den Dreh zeigt, bevor Konflikte darüber gebucht werden.

Eine Integration ist dann gut, wenn niemand mehr über sie spricht: Die Daten liegen dort, wo sie gebraucht werden, ohne dass jemand exportiert.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Der Google Kalender importiert Termine aus einer CSV-Datei — die bestätigten Drehtage aus dem TillyGen-Drehplan kommen als Stapel an statt einzeln
  • Ein eigener Produktionskalender hält Dreh-Termine von privaten trennbar — die Crew abonniert ihn fürs Projekt und bestellt ihn beim Wrap wieder ab
  • Die Frei-belegt-Ansicht beantwortet in der Vorbereitung, welche Kandidaten-Tage überhaupt eine Chance haben, bevor der Drehplan sich auf sie festlegt
  • Jede Terminbeschreibung trägt den TillyGen-Planlink — der Kalendereintrag führt zur Dispo, nicht umgekehrt

Schritt für Schritt

In dieser Reihenfolge geht es am schnellsten:

  1. Prüfe in der Vorbereitung Kandidaten-Drehtage gegen die Frei-belegt-Ansicht der Crew, bevor der Drehplan in TillyGen sich auf Daten festlegt.
  2. Steht der Drehplan, exportiere die Drehtage und bring sie in einen eigenen Produktionskalender — per CSV-Import oder als Stapel eingetragen.
  3. Setze Planlink und Call-Zeit in jede Terminbeschreibung; der Kalender sagt wann, die Dispo sagt alles andere.
  4. Teile den Produktionskalender mit der Crew und lass Zusagen bestätigen, dass die Termine wirklich in den persönlichen Kalendern gelandet sind.
  5. Verschiebt sich ein Tag in TillyGen, korrigiere den Kalendertermin in derselben Sitzung — das Update benachrichtigt alle Abonnenten von selbst.

Typische Stolperstellen

Was in der Praxis am häufigsten schiefgeht:

  • Der Drehplan zieht um und der Kalender nicht — die Handys der Crew verteidigen jetzt einen Drehtag, den es nicht mehr gibt
  • Drehdetails in Terminbeschreibungen geschrieben statt verlinkt: Drei Änderungen später widerspricht der Kalender der Dispo

Mit TillyGen

Der Drehplan in TillyGen entscheidet die Tage; der Google Kalender verteidigt sie in allen Wochen. Termine fließen nur nach außen — und jede Datumsänderung im Plan löst sofort eine Kalenderkorrektur aus.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Wie kommen die Drehtage aus TillyGen in den Google Kalender?

Als Kalenderdaten aus dem Drehplan: gesammelt in einen geteilten Produktionskalender eingetragen oder über den CSV-Import des Google Kalenders. Kein nativer Sync — bewusster Übertrag bei Fixierung, Korrektur bei Änderung.

Was gehört in den Kalendertermin, was in die Dispo?

Der Termin trägt Datum, Call-Zeit, Location-Name und Planlink. Crew-Liste, Technik, Szenenreihenfolge und Kontakte bleiben in der Dispo — ein Ort zum Aktualisieren statt vierzig Termine.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.