Native ISO

Der Native ISO ist die Empfindlichkeit, bei der ein Sensor das Rauschverhalten und den Dynamikumfang liefert, für die er konstruiert wurde.

Worum es geht

Jeder Sensor hat eine Basisempfindlichkeit, für die er konstruiert wurde, und der DP behandelt diese Zahl als Fundament des Lichtplans. Wer sich davon entfernt, zahlt dafür: Unterhalb des nativen Werts schrumpft der Spielraum in den Lichtern, oberhalb rauschen die Schatten. Bei einem Nachtaußenmotiv entscheidet der Unterschied zwischen ISO 800 und ISO 3200, ob zwei Scheinwerfer auf den Lkw kommen oder zwölf — deshalb gehört die Zahl in die Vorbereitung.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Konkret heißt das in der Planung:

  • Der Hersteller nennt den Native ISO im Handbuch; er ist eine Eigenschaft des Sensors, keine Vorliebe im Menü.
  • Zwei Blenden über nativ kosten meist sichtbares Schattenrauschen, lange bevor Zeichnung in den Lichtern verloren geht.
  • Der Native ISO macht aus dem Arbeitsblendenwert des DP eine Wattzahl — deshalb landet er im Budgetgespräch.

Mit TillyGen

Die TillyGen-Equipmentliste führt den Native ISO direkt bei der Kamera — Lampenzahlen werden von der Empfindlichkeit geplant, die wirklich gedreht wird.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Ist ein höherer ISO immer die verrauschtere Wahl?

Nicht gleichmäßig. Ein Sensor arbeitet an seiner Basisempfindlichkeit am besten, Dual-Native-Designs haben eine zweite. Dazwischen steigt das Rauschen allmählich.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.