Turnaround-Zeit

Die Turnaround-Zeit ist die Pause zwischen dem Ende eines Arbeitstags und dem Beginn des nächsten — für jede einzelne Person.

Worum es geht

Die Zahl wird geprüft, bevor eine Tagesdispo rausgeht, und zwar Person für Person — der Bühnenmann, der noch abgebaut hat, hatte nicht mit den Darstellern Drehschluss. Zieht sich ein Tag, verschiebt sich der nächste Call automatisch nach hinten, und diese Verschiebung wandert weiter: Später Start heißt später Drehschluss, was den übernächsten Tag schiebt. Reisezeit zählt in vielen Vereinbarungen mit, was zählt, sobald die Basis weit vom Hotel liegt. Wer das ignoriert, zahlt am Ende Zuschläge und verliert gleichzeitig Drehzeit.

Der Begriff hilft nur, wenn alle am Set dasselbe darunter verstehen — deshalb steht hier der Gebrauch und nicht die Lexikondefinition.

Was hier anders läuft

Die Punkte, an denen sich das von anderen Fällen unterscheidet:

  • Der Turnaround ist die Planungsgröße, die Ruhezeit der Anspruch dahinter — geregelt durch Gesetz und Tarifverträge.
  • Gemessen wird vom individuellen Drehschluss bis zum individuellen Call, deshalb starten Gewerke am nächsten Morgen unterschiedlich.
  • Ein verkürzter Turnaround wird üblicherweise ausgeglichen und sollte eine Entscheidung sein, kein Versehen.

Mit TillyGen

TillyGen prüft den Abstand zwischen Drehschluss und nächstem Call, solange der Plan noch Entwurf ist — nicht nach der Dispo.

Ändert sich eine Randbedingung, wandern die Folgen durch den ganzen Plan: betroffene Einstellungen werden markiert, die Disposition wird neu erzeugt, und niemand arbeitet weiter mit einer Fassung von gestern.

Häufige Fragen

Zählt Reisezeit zum Turnaround?

In vielen Vereinbarungen ja, zumindest zwischen Basis und Unterkunft. Vor einem entfernten Motiv mit frühem Call gehört das geprüft.

Wie lange dauert die Einarbeitung in TillyGen?

Ein erstes Projekt lässt sich in unter einer Stunde anlegen. Es gibt keine Einrichtungsphase, in der erst Vorlagen und Felder konfiguriert werden müssen, bevor das Werkzeug etwas ausgibt.

Lassen sich die Ergebnisse exportieren?

Ja — als PDF für die Crew, als CSV für nachgelagerte Systeme und über die API für alles Automatisierte. Der Plan bleibt dabei die Quelle; die Exporte sind Ansichten davon.